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Ein Verein stellt sich vor – Mistelbacher Model Car Club

Der Mistelbacher Model Car Club besteht seit dem Jahre 1992. War es zu Beginn ein Verein für Elektroautos hat man sich dazu entschlossen, Verbrenner- und Elektroautos zu einem gemeinsamen schlagkräftigen Team zusammenzufügen. Beim 10-jährigen Jubiläum wurde allen gezeigt, dass dieses Erfolgskonzept bisher
voll aufging und ständig neue Mitglieder anzieht - Tendenz steigend!

Der Mistelbacher Model Car Club ist eine bunt gemischte Gesellschaft aus Leuten jeden Alters mit unterschiedlichen Ansichten. Aber eines verbindet diese
Menschen, ihr gemeinsames Hobby. Die Freude am Bewegen und manchmal auch Beherrschen eines ferngesteuerten Modellautos. Anfangs meist alleine oder
zu zweit auf einem Kaufhausparkplatz.

Als dies allerdings zu langweilig wurde, entschieden sich ein paar findige Köpfe einen Verein zu gründen, um richtige Rennen auf abgesteckten Kursen zu
veranstalten. Dies liegt bereits einige Jahre zurück, in der Zwischenzeit wurde aus einigen Gleichgesinnten ein Club mit rund 80 Mitgliedern.

An- und Ummeldeformular

Abmeldeformular

Mitgliedsbeitrag 2017

Vorstand des Mistelbacher Model Car Club

Obmann

Walter Dittrich

Martingasse 5

A-2130 Mistelbach

Tel. + Fax. : 02572/36 572

Mobil: 0664/1735461

E-Mail

 

Obmann Stellvertreter

Heimo Schiller

E-Mail

  Schriftführer

 

Schriftführer Stellvertreter

Norbert Hienert

  Kassier

Karl Knoll

E-Mail

 

Kassier Stellvertreter

Franz Schweighofer

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Chronologische Clubgeschichte

1991

Die ersten Modellbaufreaks treffen sich eher zufällig an den Wochenenden, um ihre Elektroautos am Parkplatz des PS Marktes Mistelbach hin und her zu jagen. Immer wieder treffen sich Michael Pukl, Georg Rupp, Stefan Panholzer, Wolfgang Doppler, Erich Holzer, Wolfgang Gass und die zwei Jugendlichen Ralph Holzer und Alexander Doppler.

1992

Jene sechs Personen treten 1992 als Gründer des Mistelbacher Model Car Clubs in Erscheinung. Fuhr man zu Beginn noch kreuz und quer über Plätze, kristallisierte sich mit der Zeit eine immer anspruchsvollere Streckenführung heraus. Diese Wettrennen fanden in der Landesprodukthalle Rupp in Ladendorf und auf dem altbekannten PS Markt Parkplatz statt. In der Vorweihnachtszeit dieses Jahres gingen die Gründer bereits das erste Mal auf Mitgliedersuche und veranstalteten vor der Stadthalle Mistelbach ein Rennen, welches auch Zuschauern die Möglichkeit bot, sich in diesem Sport zu üben.

1993-1995

Die erste Clubmeisterschaft wurde im Jahr 1993 durch eine Kombination aus Buggy (Baumax Parkplatz) und Tourenwagen (Landesprodukthalle Rupp) gebildet. Sieger dieser Meisterschaft waren punktegleich Erich Holzer (damaliger Obmann) und Walter Dittrich (damaliger Obmann Stellvertreter).

Neben bereits genannten Austragungsorten durften auch das Interspargelände, Güterkassa Bahnhof Mistelbach (Freigelände und Halle) und das ehemalige Betriebsgelände der Firma Weninger in Lanzendorf genutzt werden.

Der Weinlandcup bestand ausschließlich aus Hallenrennen und wurde erstmals 1995 in der Weinhalle in Poysdorf ausgetragen und wurde auch in den vier Folgejahren in Poysdorf bzw. im ehemaligen Lagerhaus in Bullendorf abgehalten. Für eine seriöse Rennabwicklung wurde die Anschaffung einer elektronischen Zeitnehmung unumgänglich.

1996

Ein Rennwochenende begann in der Regel mit dem Aufbau der Strecke und der anschließenden Errichtung eines Fahrerturmes um letztendlich die neu erworbene Zeitnehmung zum Leben zu erwecken. Was hier in einem Satz abgehandelt ist, nahm jedes Mal mehrere Stunden in Anspruch. Abschließend war natürlich wieder der Urzustand herzustellen und die stetig wachsende Ausrüstung musste in diversen Lagerräumen bis zum nächsten Wochenende verstaut werden.

Nach unzähligen Versuchen ein Gelände permanent nutzen zu dürfen war 1996 die Freude über die positive Zustimmung zur Verwendung des Rübenlagerplatzes Paasdorf groß.

Weiters trat der Mistelbacher Model Car Club in diesem Jahr dem Österreichischen Funk Modellauto Verband (ÖFMAV) bei, was wiederum die Grundlage für die Austragung einer österreichischen Staatsmeisterschaft bildet.

1997

Der MMCC durfte in diesem Jahr seinen ersten Staatsmeisterschaftslauf in der Klasse Elektro 1:10 Scale ausrichten.

1998

Die österreichweite Veranstaltung im Vorjahr konnte Starterfeld und Verband überzeugen und so durfte 1998 ein weiterer Staatsmeisterschaftslauf für ferngesteuerte Elektroautos stattfinden.

Der MMCC zählte zu dieser Zeit mittlerweile rund 60 Mitglieder.

1999

Fuhren bis dato nur Autos mit Elektromotor beschloss man von nun an auch Modellautos mit Verbrennungsmotor im Verein zu betreiben.

2000

Von nun an waren Renntage bis zur letzten Minute geplant. So startete man die Verbrennerfahrzeuge in drei verschiedenen Klassen und die Elektros in zwei Klassen.

2001

Die qualitativ einwandfreie Ausführung und die Ausmaße der Bahn gestatteten es dem Verein in diesem Jahr den ersten Staatsmeisterschaftslauf in der Klasse Large Scale (Großmodelle im Maßstab 1:5) abzuhalten. Weiters fand ein Ö-CUP Verbrenner 1:10 Scale statt. Gegen Ende des Jahres wechselten Obmann Erich Holzer und Obmann Stellvertreter Walter Dittrich (seit 1993 beim Verein) die Aufgabenbereiche.

2002

Auch dieses Jahr fand bei uns der österreichische Staatsmeisterschaftslauf für Großmodelle Klasse Tourenwagen und erstmals auch für Formelfahrzeuge statt. Am 14. Juli findet ein Staatsmeisterschaftslauf in der Klasse 1:10 Elektro Scale statt und am 21. Juli wird der Staatsmeisterschaftslauf für 1:10 Verbrenner Scale ausgetragen. Zwischendurch finden immer wieder Clubläufe statt, wo wir uns selbstverständlich auch über Besucher freuen und diese mit diversen Infos über unser Hobby und unseren Verein informieren. Auf Grund der ständig steigenden Interessenten dürfen wir mittlerweile etwa 80 Mitglieder, davon 20 Jugendliche, welche in einer eigenen Wertung starten, zählen.
Erstmals „verkauft“ der Verein Kurven des Kurses und bietet somit vielen Firmen neben unzähligen Werbungsmöglichkeiten (Transparente, Links und Logos auf der Homepage, Pokalspenden, …) eine weitere langfristige Reklamevariante, welche professionell auf den Asphalt gemalt wurde.

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Technik

Gegenwärtig gefahrene Klassen:

Elektro 1:10 Scale Um Anfängern und Jugendlichen eine Teilnahme an Rennen zu gewähren gibt es eine Klasse für Baukastenfahrzeuge, welche mit billigsten und sehr robusten standardisierten Elektromotoren (Auto inkl. Fernsteuerung ab ca. 300 €) fahren. Diese Fahrzeuge messen nur ein Zehntel ihrer großen Brüder in Natura, was durch den Maßstab 1:10 angegeben wird, gleichen aber sonst sehr detailgetreu den großen Vorbildern.
Eine weitere Gruppe wird durch die so genannte „modified class“ gebildet, welche Tuningmotoren mit bis zu 54.000 Umdrehungen/Minute angetrieben. Die Fahrakkus der Elektroautos dürfen aus maximal sechs Zellen zu je 1,2 Volt bestehen. Diese Fahrzeuge müssen über ein Mindestgewicht von 1500 Gramm verfügen und sind mit Retourgang bzw. Bremse (dafür kein Retourgang) ausgerüstet. Um das technische Spektrum überschaubar zu halten gibt es ein vorgeschriebenes Reifensortiment wie eine reglementierte Gesamtübersetzung, um nur die wichtigsten Dinge zu nennen.
Verbrenner 1:10 Scale Sind diese äußerlich sehr ähnlich zu Elektrofahrzeugen, unterscheiden sich deren Innenleben enorm. Wie dem Namen zu entnehmen ist, treibt ein Verbrennungsmotor bis zu 2,11 cm³ das Fahrzeug an. Diese Motoren werden mit Modellbaubenzin auf Drehzahlen bis zu 38.000 Umdrehungen/Minute betrieben und erzeugen dabei ein fantastisches Motorengeräusch, welches meist durch den Einsatz eines automatischen Zweiganggetriebes optimiert wird. Mit einem Mindestgewicht von 1700 Gramm zählen diese Fahrzeuge zu den agilsten Modellen, welche jede Menge Feingefühl vom Fahrer verlangen.
Verbrenner 1:5 Großmodelle (Large Scale) Tourenwagen und Formel 1- Eine kostspielige Gattung (Wettbewerbsfahrzeuge ab ca. 1500 €) für Interessierte ab 14 Jahren. Diese Fahrzeuge wiegen rund 10 kg und sind fast einen Meter lang. Obwohl nur Hinterradantrieb ohne Zweiganggetriebe gestattet ist, erreichen diese Kolosse am Mistelbacher Kurs etwa 80 km/h. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit einem 22 cm³ 2-Taktmotor, welcher je nach Tuningausmaß bis zu 6 PS leistet. Gebremst wird hier meist über vier hydraulisch angesteuerte Scheibenbremsen, wie im „richtigen“ Kraftfahrzeug.
Elektro 1:24 In den Wintermonaten trainieren wir auf einer Nadelfilzbahn mit Elektromodellen (Tourenwagen und Formel) im Maßstab 1:24. Gestartet wird in einer reglementierten "Baukastenklasse", welche nur einige Tuningmaßnahmen zulässt, wie eine offene Klasse, wo eingebaut werden darf, was die Geldbörse zulässt.
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